gambe

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Mittwoch, 21. März 2017, 20 Uhr 
Canisianum, Aula

Johann Sebastian Bach & die Gambe
Eine folgenschwere Begegnung
Werke von Johann Sebastian Bach & Georg Philipp Telemann


Rebeka Rusó – Viola da gamba
Peter Waldner – Cembalo

 

Johann Sebastian Bach hatte ein außerordentliches Interesse am Instrumentenbau, an Innovationen auf diesem Gebiet und an der Auslotung des Potenzials einzelner Instrumente. Die Viola da gamba, die noble ältere Schwester des Violoncellos, schätzte er schon allein deswegen sehr, weil sie das Lieblingsinstrument seines Dienstherrn Herzog Leopold von Anhalt in Köthen war . In der Köthener Hofkapelle musizierte unter Bachs Leitung einer der berühmtesten Gambenvirtuosen des 18. Jahrhunderts, Christian Ferdinand Abel.

Johann Sebastian Bachs drei erhaltene Sonaten für Viola da gamba und obligates Cembalo - allesamt kunstvoll gearbeitete Trio-Sonaten - sind vermutlich nur ein kleiner Teil eines ursprünglich wesentlich umfangreicheren Werkkorpus. In diesen Kompositionen zeigt sich Bachs Bestreben, die Idiomatik des aparten Instruments in allen Facetten zum Ausdruck zu bringen.

Die aus der Slowakei stammende Gambistin Rebeka Rusó zählt zu den international renommiertesten Vertreterinnen ihrer Zunft. Gemeinsam mit unserem künstlerischen Leiter Peter Waldner gestaltet sie - auf den Tag genau an Bachs 332. Geburtstag - einen Abend mit diesen eher selten zu hörenden Gipfelwerken der Literatur für Viola da gamba und Cembalo.