ludimusici

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Donnerstag, 25. Jänner 2018,
20 Uhr | 19 Uhr Vorkonzert*
Haus Vier und Einzig

 

Ludi musici
Englische Consortmusik um 1600

Anthony Holborne

Gambenconsort L'Achéron
François Joubert-Caillet – Sopran-Viola da gamba
Lucile Boulanger – Alt-Viola da gamba
Marion Martineau – Tenor-Viola da gamba
Andreas Linos – Bass-Viola da gamba Sarah van Oudenhove – Consort-Bass-Viola da gamba

 

Das Musizieren im Gambenensemble erfreute sich nirgends in Europa so großer Beliebtheit wie in England. Die Blüte dieses Genres fällt in das Goldene Zeitalter der englischen Musik, die Regierungszeit der „jungfräulichen Königin" Elisabeth I. Anthony Holborne stand im Sold des Hofes und wurde von seinen Zeitgenossen als Komponist sehr geschätzt. 1599 veröffentlichte er eine Sammlung von nicht weniger als 65 Stücken für ein Instrumental-Consort von fünf Stimmen.
Aus dieser bedeutenden Anthologie von Tänzen und Stücken mit zum Teil rätselhaften Titeln musiziert das 2009 von François Joubert-Callet gegründete Ensemble L'Acheron eine repräsentative Auswahl. Holborne war Mitglied eines Zirkels von Künstlern, primär Schriftstellern, der sich um die bedeutende Mäzenin Mary Sidney Gräfin von Pembroke bildete. Viele Titel von Stücken aus Holbornes Sammlung sind wohl als Chiffren für die „Eingeweihten" dieses Künstlerzirkels zu verstehen.

L'Acheron entführt in eine faszinierende Welt subtiler Bezüge zwischen Musik und Dichtung, Hommagen und ver schlüsselten Botschaften.

www.lacheron.com

 

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* Vorkonzert: Das Gamben-Spiel hat in den letzten Jahren in Tirol einen ungeahnten Boom erlebt. Maßgeblich dafür verantwortlich ist die Gambistin Eva Fürtinger, die an der Musikschule der Stadt Innsbruck lehrt und mit ihrem Gambenconsort im Vorkonzert zu hören ist.

Mit Unterstützung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG