tastenspiele

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Dienstag, 10. April 2018,
20 Uhr | 19 Uhr: Einführungsvortrag
mit Kees van Houten
Canisianum, Aula

 

Tastenspiele – Johann Sebastian Bach
Goldberg-Variationen BWV 988


Peter Waldner – Cembalo
(Jürgen Ammer, nach einem Cembalo von
Johann Heinrich Harraß)

 

Bereits seit Jahrzehnten beschäftigt sich Peter Waldner mit Johann Sebastian Bachs berühmten Goldberg-Variationen. Eine viel beachtete CD-Einspielung auf einem originalen Gottfried Silbermann zugeschriebenen Cembalo aus dem Berliner Musikinstrumenten-Museum zeugt von dieser intensiven Auseinandersetzung mit einem Gipfelwerk der Tastenkunst.

Nun widmet sich der Tiroler Cembalist erneut den Goldberg-Variationen, aus mehreren Gründen: Zum einen steht Waldner mit einem Nachbau von Jürgen Ammer ein Cembalo zur Verfügung, das einen mitteldeutschen Typus repräsentiert, der Bach sehr vertraut war. Zum andern wirken neue Erkenntnisse zur Zahlensymbolik in den Goldberg-Variationen inspirierend: Peter Waldner verdankt sie dem niederländischen Organisten und Autor Kees van Houten, mit dem ihn eine lange Freundschaft verbindet. Van Houten glaubt, dass über die Zahlensymbolik der Wahrheitsgehalt der berühmten Anekdote über die Entstehung der Goldberg-Variationen zur geistigen Erbauung des Grafen Kayserlingk in schlaflosen Nächten nachgewiesen und bestätigt werden kann. Die vom ersten Bach-Biographen Forkel überlieferte Geschichte wurde allzu oft ins Reich der Fabel verwiesen. Wie dem auch sei – diese (Nacht-)Musik entfaltet eine magische Wirkung auf die Zuhörer!

 

 

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Mittwoch, 11. April, 15 –18 Uhr:
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum:
Vortrag & Workshop mit Kees van Houten:„Musikalische Rhetorik (ars rhetorica) und Zahlensymbolik in den Werken J.S. Bachs"

 Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen